Statements
„Es beeindruckt mich, dass ungeachtet des heißen Tages so viele Menschen zum Marsch des Lebens gekommen sind: Menschen aus Tübingen in Deutschland gemeinsam mit ukrainischen christlichen Gemeinden und christlichen Konfessionen. Sie sind hier, um ihr Mitgefühl zu zeigen, was mit unserem jüdischen Volk geschehen ist.“
Zina Kalaj-Klaizmann, Israelische Botschafterin in der Ukraine
„Wir begrüßen die Initiative der christlichen Organisation aus Deutschland in Tübingen und christlicher Organisationen aus der Ukraine, die den Marsch des Lebens in Kiew und in anderen Städten der Ukraine durchführen. Ihr Ziel ist es, um Vergebung zu bitten und mit gemeinsamen Anstrengungen das Gedächtnis zu bewahren, damit sich die Tragödie, die hier stattgefunden hat, nicht wiederholt.“
Arkadij Monastyrskij, Präsident des jüdischen Forums der Ukraine
„Es ist etwas besonderes, dass wir heute durch den Marsch des Lebens an das erinnern, was geschehen ist. Wir bringen dadurch in unseren Herzen eine neue Ebene von Frieden, Freundschaft hervor. Die Probleme der Gesellschaft sind nicht nur wirtschaftliche Probleme, sondern in erster Linie geistliche Probleme. Deshalb geht mein Dank an die Freunde, die den Marsch des Lebens organisiert haben.“
Volodimir Michailovich, Vize-Gouverneur der Provinz Schitomir
„In der ganzen Geschichte der Ukraine gab es noch niemals so etwas wie den Marsch des Lebens und, soviel ich weiß, auch nicht in der gesamten ehemaligen Sowjetunion. Wir werden erst nach und nach verstehen, wie groß dieses Wunder ist, das im August in der Ukraine geschehen ist. Was wir aber jetzt schon erkennen ist, dass dieser Marsch des Lebens erst der Anfang war und eine Fortsetzung haben muss!“
Boris Grisenko, Rabbi der messianischen Gemeinde in Kiew
„Das, was die deutschen Christen auf dem Marsch des Lebens vorgemacht haben, ist für uns ein Anstoß, ein Anfang für das, was hier auch passieren muss. Warum? Viele von uns müssen noch ihre Vergangenheit aufarbeiten, denn bisher ist nur die erste Schicht der Decke des Schweigens zerrissen.“
Radion Samilovitsch, Rabbi der messianischen Gemeinde in Saporoschje
„Ich glaube, wenn heute Pogrome und Verfolgung gegen Juden anfingen, dann würden sich diese Hunderte Christen, die auf dem Marsch des Lebens als Zeichen der Identifikation die gelben Judensterne getragen haben, mit ihrem Leben für die Juden einsetzen.“
Vadim Keldysh, Rabbi der messianischen Gemeinde in Berditschew

