USA und Lateinamerika 2011

March of Remembrance in 40 Städten in den USA, Lateinamerika und zum ersten Mal Asien, christliche Kirchen verabschieden eine Deklaration für Israel.

Bereits zum dritten Mal fand im Jahr 2011 der March of Remembrance an Yom HaShoah, dem jüdischen Holocaust-Gedenktag statt. Am 30. April liefen beim Hauptmarsch in Washington D.C die Teilnehmer auf der „National Mall“ gemeinsam mit den Holocaustüberlebenden Paul Argiewicz und Peter Loth sowie die Initiatoren Ted Pearce und Jobst Bittner und machten bei der Abschlusskundgebung direkt vor dem Kapitol ein klares Statement gegen modernen Antisemitismus.

Am 1. Mai schlossen sich Märsche in 40 Städten der USA, mehreren Städten in Lateinamerika und in Manila auf den Philippinen an. Überall stellten sich Christen auf die Seite Israels und erinnerten an den Holocaust. In Pittsburgh verlasen Vertreter von 21 Gemeinden der Stadt, lutherisch, charismatisch, pfingstlich, katholisch und weitere, eine Erklärung, mit der sie die jüdische Gemeinde für den christlichen Antisemitismus in der Vergangenheit um Vergebung baten und die hebräischen Wurzeln des christlichen Glaubens ehrten.

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