Marsch des Lebens in Peine

Der Marsch des Lebens in Peine fand am 9.November zum Gedenken der Reichspogromnacht statt. Mehr als 40 Teilnehmer folgten dem Marsch vom Treffpunkt der ersten jüdischen Gemeinde in Peine bis zum Ort der ehemaligen Synagoge in der Hans-Marburger-Straße.

 

 

Der Marsch des Lebens startete mit den mehr als 40 Teilnehmern an der Straße am Damm, wo sich einst die erste jüdische Gemeinde von Peine traf. Die Route verlief entlang der Stolpersteine in der Stadt. Es wurde dabei auch namentlich an die jüdischen Opfer in Peine während der NS-Zeit gedacht. 

Der Zeitzeuge Jochen Wippo erzählte, wie sein eigener Vater während des Brands der Synagoge bewusst nur das Nebengebäude abspritzte. Ebenfalls wurde er in jener Nacht Zeuge, wie ein SS-Mann den jüdischen Jungen Hans Marburger an der brennenden Synagoge erschoss. 

Vor dem Elternhaus von Salomon Perel, einem Peiner Jude, der heute als Schriftsteller in Israel lebt, wurde ebenfalls angehalten. Hierzu wurde ein Grußwort Perels von dem Organisator des Marsches, Uwe Naujoks vorgelesen: „Ich freue mich darüber, dass die Erinnerung an die ehemalige jüdische Gemeinde in Peine am Leben gehalten wird.“

Der Marsch endete nach circa einer Stunde am Standort der ehemaligen Synagoge. 

 

Bericht: Peiner Nachrichten 

 

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