Gedenkveranstaltung in Grafeneck

Der Marsch des Lebens e.V. führte in Kooperation mit der Gedenkstätte Grafeneck eine Gedenkfeier anlässlich des 78. Jahrestags der ersten Morde durch, an der auch der Landesrabbiner Netanel Wurmser teilnahm.

Am 18. Januar 1940 wurden in Grafeneck, Südwestdeutschland die ersten 25 Psychiatriepatienten ermordet. Der Grund: Sie waren in den Augen der Nationalsozialisten „nutzlose Esser“, „Ballastexistenzen“ und „Minderwertige“, die man aus dem „Volkskörper“ ausmerzen solle. Innerhalb von 11 Monaten wurden in der Gaskammer in Grafeneck 10.654 behinderte und kranke Menschen getötet. Es war der Beginn des systematischen Massenmords.

Reutlinger Generalanzeiger (GEA) schrieb über die Gedenkveranstaltung in Grafeneck:

"Es war eine besondere, ja ergreifende und bis ins Innerste aufwühlende Erinnerungsstunde am Vorabend des Beginns der Krankenmorde in Grafeneck vor 78 Jahren. »So eine Feier hat es seit Bestehen der Gedenkstätte nicht gegeben«, sagte deren sichtlich berührter Leiter, der Historiker Thomas Stöckle, der das ungeheure arbeitsteilige Staatsverbrechen auf der Alb seit 20 Jahren erforscht." (...)

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Medien

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